Die Vorträge


finden statt im seit 2010 bestehenden 
Theater im Gründungshaus (TIG), Eickener Str. 88 in 41061 Mönchengladbach
.


Sie beginnen immer
Dienstags um 19.30 Uhr.

Parkmöglichen bestehen in unmittelbarer Nähe des TIG auf dem Eickener Marktplatz und auf der Thüringer Straße und sind fußläufig ebenerdig ca. 100 bis 200 Meter entfernt.
Die Buslinien 002, 003 und 033 halten unmittelbar vor dem Theater, wobei der Zugang zum Haus behindertengerecht ausgestattet ist.
Hinweise auf die Anfahrt usw. finden Sie unter obigem Link.

Die Eintrittskarten zum Preis von 8,00 Euro und für DAV-Mitglieder reduziert auf 5,00 Euro gibt es nicht nur an der Abendkasse, sondern auch im Vorverkauf direkt im TIG (Di-Fr von 16-18 Uhr u. bei Veranstaltungen.) sowie an den bekannten Vorverkaufsstellen: FIRST Reisebüros, Extra-Tipp, Stadtspiegel, Ticketservice Keimes, Hall of Tickets.





Alpine Lichtbildvorträge



Für Sektionsmitglieder und Interessierte möchten wir im Winterhalbjahr durch die Einladung namhafter Referenten mit attraktiven Vortragsthemen Anregungen für persönliche Planungen geben, oder die Erinnerung an durchgeführte Touren auffrischen. Die meist in modernster Technik vorgestellten Themen berichten detailliert über spannende Bergabenteuer, Klettertouren, sowie kulturelle und geologisch, botanische Besonderheiten einer ausgewählten Region.
Unter den Besuchern findet dabei oftmals ein lebhafter Erfahrungsaustausch - auch unter Einbeziehung des Referenten statt.
Das Bistro im "TIG", wo die Vorträge stattfinden, ist geöffnet, so dass einem lockeren Plaudern in geselliger Runde nichts entgegensteht. Sie sind also herzlich eingeladen, auch bereits vor dem offiziellen Vortragsbeginn mit anderen Besuchern zusammen zu sitzen und sich auszutauschen. Auch nach dem Vortrag wird niemand "nach Hause geschickt".



Programm  2018 /2019 .




Dienstag, den16. Oktober 2018
Begegnung Afrika von Andreas Künk


Dienstag, den 13. November 2018
Freie Sicht aufs Gipfelmeer von Manfred Kowatsch


Dienstag, den 15. Januar 2019
Tannheimer Berge mit Claus und Marlies Hock -


Dienstag, den 19. Februar 2019
Südlimburg: Tag und Nacht im Detail von Guus und Martina Reinartz





Dienstag, den16. Oktober 2018

Begegnung Afrika

von Andreas Künk


Drei Dinge muss der Mensch wissen, um in dieser Welt zu überleben: >was für ihn zu viel, was zu wenig und was genau richtig ist“ (Suaheli Sprichwort).

Dem Zuviel und Zuwenig gibt man in der heutigen Zeit oft mehr Raum und Zeit als es verdient. Das Genau richtig aber ist das wertvollste und auch das schwierigste, das es zu finden gibt. Hier in Ostafrika fällt es mir sehr leicht, mich „genau richtig“ zu fühlen. Am Anfang waren es die Berge, die mich dorthin gelockt haben. Kilimanjaro, Ruwenzori und Mount Kenia waren meine ersten sportlichen Ziele. Jedoch schon bei meiner ersten Reise dorthin wurde mir schnell klar, dass ich viel zu wenig Zeit eingeplant hatte. Viel zu schön und abwechslungsreich war allein die Anreise zum ersten Ausgangspunkt, in diesem Falle war es Arusha, 90 km vom Kilimanjaro-Massiv entfernt. Meine Reisen durch Afrika wurden also immer umfangreicher und der Afrika-Virus hatte mich nun endgültig eingefangen.
Im Allrad Jeep durch die endlose Weite der Savanne zu fahren, sich auftürmende Wolkengebilde über dem Kraterrand von Ngorongoro zu beobachten oder einfach das Gefühl, den bevorstehenden Regen bereits riechen zu können, sind einprägsamen Augenblicke für mich. Gnus, Zebras, Löwen und Elefanten,- Tiere, die ich bestenfalls aus dem Zoo kannte – begegnen mir hier in freier Wildbahn. Unbeschreiblich ist es, einem 160 kg Berggorilla gegenüber stehen zu dürfen, mit den Massai am offenen Feuer zu sitzen oder am Wochenmarkt frische Früchte zu kaufen. Wenn meine Sprachkenntnisse nicht mehr ausreichen und ich mit Händen und Füßen mein Glück versuche, dann ist mein Gefühl von Freiheit perfekt.

Geografisch zählt Ostafrika ganz sicher zu den abwechslungsreichsten Regionen des Kontinents. War Kenia eines der ersten beliebten Bade- und Safari Ziele, so sind dies heute aufgrund des Bürgerkrieges im benachbarten Somalia, vermehrt Tansania und Uganda. Auch Ruanda öffnet sich langsam seinen Besuchern. Nach jahrelangen, schrecklichen Konflikten zwischen den Volksstämmen der Tutsi und Hutu befindet sich das Land in einem touristischen Aufwind. Anziehungspunkt dort sind natürlich die Berggorillas.
Die unbeschreibliche Vielfalt dieser Regionen, welche sich für mich nicht nur auf ihre Tier- und Landschaftswelt bezieht sondern natürlich auch auf ihre Bewohner und deren unterschiedlichsten Sprachen und Kulturen, machen das Erlebnis Afrika erst richtig vollkommen. Es ist „genau richtig“.

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Dienstag, den 13. November 2018

Freie Sicht aufs Gipfelmeer


Über Höhenwege und Klettersteige in den Westalpen

Multimediavortrag von Manfred Kowatsch


Im Jahr 1993 haben die Schweizer ihren ersten Klettersteig eingeweiht, den Tälli- Klettersteig in der Zentralschweiz. Ein prachtvoller Steig, mit allen Raffinessen ausgestattet, die einen Klettersteig auszeichnen. Ab dieser Zeit wurden Jahr für Jahr neue Anlagen in die Felsen der Schweizer Berge gebaut. Auch wir, meine Frau und ich, haben seit einigen Jahren diese Spielart des Bergsteigens für uns entdeckt. In meinem Vortrag zeige ich fantastische Bilder von den Topklettersteigen in der Schweiz. Baltschieder, Leukerbader oder den Jägihorn Klettersteig im Wallis oberhalb Saas Grund, um nur einige zu nennen. Alle diese Wege enden in Gipfelregionen, die eine prachtvolle Sicht auf das Gipfelmeer bieten.
Auch einige Höhenwege zeige ich. Im Bild festgehalten sind Wanderwege bis in die 3000er Regionen. Wanderungen von Hütte zu Hütte und Bergbesteigungen wie das im Tessin liegende Rheinwaldhorn oder der über 3000 m hohe Piz Terri, ein fantastischer Aussichtsberg. Mit Schneeschuhtouren eröffne ich am Beginn dieses Vortrags den Reigen „Freie Sicht aufs Gipfelmeer“, denn auch im Winter bekommt man unvergessene Eindrücke von der verschneiten Bergwelt.
Der Vortrag ist als Multimediaversion mit eingebauten Videos und Musik-Sequenzen ausgestattet.


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Dienstag, den 15. Januar 2019

Tannheimer Berge

- unterwegs in einem der schönsten Hochtäler der Alpen

mit Claus und Marlies Hock -



Der Begriff “Tannheimer” lässt bei Kletterern meist sofort den Adrenalinspiegel steigen. Sind doch in ihren Kreisen Namen wie Gimpel oder Rote Flüh wegen ihrer rassigen und dabei bestens abgesicherten Kletterrouten berühmt und beliebt als leicht erreichbare Ziele. Die südseitig ausgerichteten Wände dieser Berge bieten Klettergenuss in allen Schwierigkeitsbereichen. Wer kennt nicht die historische W-Kante zum Gimpel mit ihrer an der Schlüsselstelle auf den Fels gepinselten Aufforderung “Nur Mut Johann!” ? In der AV-eigenen Tannheimer Hütte und dem privaten Gimpelhaus finden die Bergsteiger gemütliche Unterkunft. Doch nicht nur Kletterer fühlen sich wohl in den Tannheimer Bergen. Einzigartig ist die große Zahl von Wandergipfeln, die aus dem Tal als Tagestour erreichbar sind. Besonders beeindruckend und als die schönste Wanderung Tirols ausgezeichnet ist die Tour vom Neunerköpfle über Sulz- und Schochenspitze, Lachenjoch und Landsberger Hütte zum Vilsalpsee. Klettersteiggeher finden mehrere Eisenwege in der Region vor: einen leichten, landschaftlich besonders reizvollen auf Schartschrofen und Rote Flüh, einen anspruchsvollen auf die Lachenspitze und einen neu eröffneten, sehr langen und kraftraubenden auf die Köllespitze. Im Winter bietet das Tannheimer Tal ein traumhaftes und gut gepflegtes Loipennetz für klassische und freie Technik durch das gesamte Tal. Auch Skitourengeher kennen lohnende Ziele wie z.B. Ponten, Wannenjoch, Sulzspitze, Litnisschrofen, Gaishorn oder Krinnenspitze. Natur- und Blumenliebhaber kommen in den Tannheimer Bergen reichlich auf ihre Kosten. Wer im Frühling oder Frühsommer unterwegs ist, kann eine vielfältige Flora bestaunen, u.a. den Türkenbund und den sonst sehr seltenen Frauenschuh. In unserem digitalen Vortrag können Sie all diese vorgestellten Touren miterleben. Er wird wie immer live mit unterhaltsamem Kommentar präsentiert. Eingestreute Videos und mit Musik unterlegte Sequenzen sorgen für Auflockerung



Dienstag, den 19. Februar 2019

Südlimburg: Tag und Nacht im Detail

Guus und Martina Reinartz, NL Landgraaf:



Auch für manchen Niederländer fängt in Limburg schon ein bisschen das Ausland an. Die natürliche Schwingung in der Landschaft, akzentuiert durch Wälder, wogende Felder und idyllisch liegende Dörfer mit ihren Fachwerkhäusern, strahlen eine fast Atmosphäre aus. (Gegen-) Licht spielt die Hauptrolle in den Stimmungsbildern dieser südlichsten Ecke der Niederlande.Diese Multivisionsshow bringt Sie auf eine nicht alltägliche Weise in Kontakt mit dem Südlimburger, seiner Natur, seiner Kultur und einem Stück seiner Geschichte. Der Reiz, den die limburgischen Städte ausstrahlen, haben wir mit sowohl Tag- als auch Nachtaufnahmen eingefangen.Neben dem immer wieder wechselnden Bild der verschiedenen Jahreszeiten mit ihrer charakteristischen Flora und Fauna, wird zum Beispiel auch der Kontrast zwischen Pink-Pop (ein Popfestival zu Pfingsten) und der limburgischen Prozession oder zwischen Silvesterfeuerwerk und die Ruhe, die der Landschaft innewohnt, belichtet. Zahlreiche Schlösser, prunkvolle Kirchen und schlichte Klöster zeugen von einer bewegten Vergangenheit der Limburger. Moderne Kunst und Architektur veranschaulicht die Gegenwart dieser Region. Traditionelle, fast folkloristische Veranstaltungen, wie Karneval, den "Welt Musik Wettbewerb” in Kerkrade aber auch die Feinarbeit einiger besonderer Kunsthandwerker sind Themen, die uns durch den vielleicht schönsten Teil der Niederlande führen. In reizvollen, verträumten Dörfern im malerischen Mergelland liegen urige, gastfreundliche Gasthäuser versteckt. Nach abwechslungsreichen Wanderungen entlang wunderschöner Aussichten, murmelnder Bäche, nostalgischer Fachwerkhäuser und idyllischer Bauernhöfe kann man hier den Tag gemütlich ausklingen lassen.


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Sektion Mönchengladbach des Deutschen Alpenvereins e.V.      - alpenverein-mg.de -